Dem Zisterzienserkloster Engelszell, im Jahre 1293 vom Passauer Bischof Wernhard von Prambach als "Cella Angelorum" gestiftet, war schon bis zu seiner Aufhebung unter Kaiser Josef II. (1786) eine wechselvolle Geschichte beschieden.

Im Jahre 1925 wurde aus der "Herrschaft Engelszell" wieder ein Kloster. Die Zisterzienser der strengen Observanz (auch Trappisten genannt) hatten das ehemalige Stift, dessen Gebäude im argen lagen, käuflich erworben. Sprichwörtlicher Fleiß der "schweigenden Mönche" ließ Kirche und Kloster bald in neuem Glanz erstrahlen.

Dazu bedurfte es aber auch enormer Geldmittel. Als glückliche Fügung erwies sich das Angebot eines Schweizer Apothekers. Sein hervorragendes Kräuterrezept führte 1929 zum Beginn der inzwischen traditionsreichen Likörerzeugung. Durch die den Verkauf der selbsterzeugten Spirituosen soll die Erhaltung des kulturellen Erbes unterstützt werden.

 

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